Prof. Dr. Mira Burri

Foto Mira Burri

Professorin für Internationales Wirtschafts- und Internetrecht

Director for Internationalization

T +41 41 229 53 71    •    mira.burri@unilu.ch
Frohburgstrasse 3, 6002 Luzern, Raum 4.A31

CV Mira Burri  •  Publikationen Mira Burri
 

CV

Mira Burri ist seit April 2016 Dozentin und seit März 2021 als Professorin für Internationales Wirtschaftsrecht und Internetrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern tätig. Sie hat die Forschungsleitung des ERC-Projekts "Trade Law 4.0: Trade Law for the Data-Driven Economy" (2021-2026). Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat per 1. Januar 2022 Mira Burri als Mitglied in den Nationalen Forschungsrat berufen.

Mira Burri ist zudem Managing Director für den Bereich Internationalisierung. In dieser Funktion ist sie verantwortlich für die Weiterentwicklung der Internationalisierungsstrategie der Fakultät, den Ausbau und die Verbesserung des internationalen akademischen Programms, des Netzwerks von Partnerinstitutionen und der Mobilitätsmöglichkeiten für Luzerner und ausländische Studierende.

Vor ihrem Wechsel an die Universität Luzern war Mira Burri Senior Fellow am World Trade Institute der Universität Bern, wo sie im Rahmen des Swiss National Centre of Competence in Research (NCCR): Trade Regulation ein Projekt zu digitalen Technologien und Handelsrecht leitete.

Mira Burri schloss ihr Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Sofia ab und erwarb einen Master of Advanced European Studies (MAES) am Europainstitut der Universität Basel. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit beschäftigte sie sich mit dem EU-Wettbewerbsrecht in Kommunikationsmärkten und wurde dafür mit dem Professor Walther Hug-Preis (2006/2007) ausgezeichnet. Mira Burri habilitierte sich 2015 mit der venia docendi für internationales Wirtschaftsrecht, europäisches und internationales Kommunikations- und Medienrecht sowie Internetrecht.

Prof. Burri ist die Autorin der Bücher EC Electronic Communications and Competition Law (Cameron May 2007); The Classification of Services in the Digital Economy (Springer 2012; mit Weber) und Public Service Broadcasting 3.0 (Routledge 2015). Sie ist zudem Herausgeberin des Buches Big Data and Global Trade Law(Cambridge University Press 2021) sowie Mitherausgeberin der Publikationen Free Trade versus Cultural Diversity (Schulthess 2004); Digital Rights Management: The End of Collecting Societies? (Stämpfli et al. 2005); Intellectual Property and Traditional Cultural Expressions in a Digital Environment (Edward Elgar 2008); Governance of Digital Game Environments and Cultural Diversity (Edward Elgar 2010) und Trade Governance in the Digital Age (Cambridge University Press 2012). Darüber hinaus publiziert sie in einer Reihe von Fachzeitschriften, wie dem Journal of International Economic Law, dem Case Western Journal of International Law, der UC Davies Law Review, der Common Market Law Review, der European Law Review, und dem International Journal of Cultural Property.

Mira Burri ist Mitglied der Redaktionsbeiräte der Zeitschriften International Journal of Communications Law and Policy, International Journal of Cultural Property und Arts and International Affairs. Ausserdem fungierte sie als Beraterin des Europäischen Parlaments in Fragen der kulturellen Vielfalt und ist Mitglied des EU Expert Network for Culture and Audiovisual und der EU/UNESCO Expert Facility. Sie ist auch Mitglied des TaPP-Netzwerks und Mitglied des Digital Trade & Data Governance Hub mit Sitz in Washington D.C. Ferner berät Mira Burri unter anderem die EFTA sowie das World Economic Forum.