Profil

«Religionswissenschaft erforscht all jene Teile von Kultur und Gesellschaft, die wir als Religion oder religiös bezeichnen.»

Der thematische Schwerpunkt am Religionswissenschaftlichen Seminar Luzern sind die Rolle und Veränderung von Religionen in pluralen Gesellschaften. Wir betrachten Religion in ihren vielfältigen Wechselwirkungen mit gesellschaftlichen Bereichen wie Politik und Recht und untersuchen Ungleichheitsdimensionen, die sich z.B. auf Geschlecht, Alter und etwa religiöse Zugehörigkeit beziehen.

Der regionale Fokus liegt dabei insbesondere auf Religionen im Europa der Gegenwart. Dabei nehmen wir aber stets die globalen Zusammenhänge und historischen Prozesse mit in den Blick.

Religionswissenschaft in Luzern steht für eine persönliche Studienatmosphäre mit en­ga­gier­ten Dozierenden, ein interdisziplinäres Lehrangebot in verschiedenen Studien­mo­del­len und eine Anwendungsorientierung für Forschung und Beruf.

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Schwerpunkte

Forschung und Vermittlung

Konkret befassen sich die Forschenden am Religionswissenschaftlichen Seminar Luzern mit Themen wie Religion und Migration, der Frage welche zivilgesellschaftlichen Lei­stun­gen Religionen erbringen, oder welche Rolle Recht für religiöse Organisationen spielt. Solche Fragen untersuchen sie insbesondere anhand islamischer, hinduistischer und buddhistischer Traditionen und Gemeinschaften in der Schweiz und in anderen europäi­schen Ländern. Ähnliche Fragen stellen wir jedoch auch mit historischem Blick auf Re­li­gions­kontakte im Zusammenhang mit christlicher Mission in Afrika. Wie, das lesen Sie auf den Projektseiten der laufenden und vergangenen Forschungsprojekte.

Auch Konzepte der Religionspluralität und deren Sichtbarkeit in lokalen Re­li­gions­land­schaften sind ein prominentes Thema in der Forschungs- und Vermittlungsarbeit des Religionswissenschaftlichen Seminars Luzern. Diese dokumentieren wird unter Anderem in unseren langjährigen Projekten "Religionsvielfalt im Kanton Luzern" (Rel-LU) und "Kuppel - Tempel - Minarett" (KTM), die seit dem Jahr 2000, bzw. 2009 die Entwicklung lokaler Relgionsvielfalt multimedial darstellen.